Pfarrer Joachim Pennigs Einsatz für die Ökumene

Artikel aus der Main Post vom 14.11.2011

Im Erzählnachmittag berichtete der evangelische Theologe von den Stationen und Vorbildern, die ihn prägten

Der evangelische Pfarrer: Joachim Pennig. Foto: Arnold NöthDer evangelische Pfarrer: Joachim Pennig. Foto: Arnold Nöth„Mit Leib und Seele evangelisch“ war der Vortrag beim Erzählnachmittag im Seniorenzentrum St. Elisabeth überschrieben, zu dem Münnerstadts evangelischer Pfarrer Joachim Pennig eingeladen war. Der recht zahlreiche Besuch deutete auf das Interesse der Besucher hin, zu erfahren, was sich hinter der Aussage verbirgt. Schließlich wirkt der evangelische Theologe Pennig in einer überwiegend katholischen Gegend. Alle waren überrascht über die Aussagen des stark ökumenisch orientierten Pfarrers.

Organisator Baldur Kolb hatte in der Begrüßung Pennigs auf den Ursprung des Wortes Evangelisch hingewiesen, das sich von der Verkündigung der Evangelien herleitet.

Pfarrer Pennig setzte bei seinem Vortrag mit den eigenen Wurzeln an, die bei den Großeltern teilweise in Zeitlofs in der Rhön liegen, bei Rothenburg, in Oberfranken und im Raum Salzburg.

Seine Eltern lebten in Würzburg, wo Joachim Pennig auch aufwuchs. Bereits der Vater hatte sich für die Ökumene eingesetzt, als er ins evangelische Hernsheim im Steigerwald versetzt wurde und dort dafür sorgte, dass auch einige andere Kinder die evangelische Bekenntnisschule besuchen durften. Das war prägend auch für Joachim Pennigs Leben, in dem ihm die Nähe und das Miteinander mit katholischen Gemeinden mehrfach begegneten. Er sei „Bürger in beiden Welten geworden“, sagt er im Rückblick.

In seinen jungen Jahren war er im CVJM tätig, studierte in Erlangen Theologie, wollte aber zunächst eigentlich Atomphysiker werden, bekannte Pennig. Wichtige Personen im Studium aber zeigten ihm einen Weg, auf dem er das Frömmigkeitsgefühl kennenlernte, wenn katholische und evangelische Gruppen zusammentrafen, dabei aber auch die ausgemachten Unterschiede zu unterscheiden wusste.

In Erlangen lernte er auch seine Frau kennen, die aus Coburg stammt. Mit ihr war Aschaffenburg die erste Station des jungen Vikars. Pennig lernte viele Gemeinden im Spessart kennen. Erfahrungen in den USA mit den vielen Glaubensunterschieden dort gaben weitere Anstöße, sich für die Zusammenarbeit der Konfessionen einzusetzen.

Es folgten Einsätze in der Oberpfalz in Sulzbach-Rosenberg, wo eine Kirche von beiden Konfessionen genutzt wird, im „evangelischen Kernland“ bei Uffenheim, sowie in Neu-Ulm, wo Pennig im Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) erlebte, wie wichtig die Ökumene für die Konfessionen ist. Beim Ausflug nach Schweden wirkte die dortige evangelische Staatskirche auf ihn nach außen sehr katholisch.

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Seniorenzentrum St. Elisabeth
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